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Der Titel dieses Artikels ivanhoe walter scott pdf mehrdeutig. Autoren seiner Zeit und gilt traditionell als Begründer des Geschichtsromans. Klassiker geworden und haben als...

Der Titel dieses Artikels ivanhoe walter scott pdf mehrdeutig. Autoren seiner Zeit und gilt traditionell als Begründer des Geschichtsromans.

Klassiker geworden und haben als Vorlage für zahlreiche Schauspiele, Opern und Filme gedient. Geschwistern geboren, von denen sechs schon im Kindesalter starben. Rest seines Lebens ein gelähmtes Bein. Seine Mutter, Anne Rutherford, war Tochter eines Medizinprofessors. Sein Adelstitel fiel bei seinem Tod an seinen ältesten Sohn Walter als 2. Baronet und erlosch schließlich bei dessen Tod 1847.

Der Grund dafür dürfte anfangs in der Furcht Scotts gelegen haben, andernfalls seinem Ansehen als solidem Juristen zu schaden: Im Gegensatz zur Poesie, mit der er bis dahin hervorgetreten war, galt die Prosa seinerzeit als zweitklassig, wenn nicht gar als unseriös. Bestseller-Autor genannt wurde, hielt Scott bis 1827 an der Anonymität fest. Dinners in den Assembly Rooms in Edinburgh 1827 wurde das Geheimnis seiner Verfasserschaft offiziell gelüftet. Waren die Handlungen seiner ersten Romane allesamt im Schottland des 17. Besonders mit diesen Werken erreichte Scott auch das zeitgenössische englische und kontinentaleuropäische Publikum. Leser einen neuen, lebendigen Zugang zur Geschichte erhielten.

Vor allem die Figuren aus den unteren Gesellschaftsschichten werden in Scotts Romanen mit einer Menschlichkeit und Lebensunmittelbarkeit gezeichnet wie kaum zuvor in der Literatur. So treten in seinen Romanen zahlreiche für die Erzählung durchaus belangvolle Typencharaktere auf, die aus dem Volk stammen und häufig auch komische Züge zeigen. Scott die Darstellung der Geschehnisse aus der Sichtweise eines mittleren Protagonisten im Sinne eines neutralen Helden. Um die Wiedergabe der Vergangenheit gleichermaßen authentisch wie imaginativ eindringlich zu machen, greift Scott vornehmlich auf eine szenische Darstellungsmethode mit einem hohen Anteil an Dialogen zurück, die dazu beitragen, die in den Romanen jeweils thematisierte entwicklungsgeschichtliche Etappe des Landes zu dramatisieren. Vergangenheit erinnernd anzueignen, um sie so in das Gegenwartsbewusstsein seiner Leser zu integrieren. Scott selbst wahrte zu seinen Romanen Distanz und betrachtete sie weitgehend als kommerzielle Angelegenheiten, obwohl er der erste Autor der englischen Literatur war, der schon zu Lebzeiten zu einer Persönlichkeit von nationalem Rang und nationalem Ansehen wurde.

Zwar stand die Belletristik im Vordergrund von Scotts Schaffen, er veröffentlichte aber auch literarische Essays, geschichtliche Erzählungen für Kinder, ein Buch über Magie- und Hexenglauben und weiteres, insbesondere eine neunbändige Napoleon-Biographie. Napoleon-Biographie erschienen deutsche, französische, italienische und dänische Ausgaben noch im Jahr der Erstveröffentlichung. Die vergleichsweise unbedeutendste Rolle in Scotts Werk spielten einige Dramen, die er im Jahrzehnt vor seinem Tod veröffentlichte. Scott nahm intensiv am öffentlichen Leben teil und engagierte sich maßgeblich bei bestimmten politischen und gesellschaftlichen Themen und Projekten. Höhepunkt der Herrschaftsjahre dieses Königs. Tagesgeschehen ein, als das schottische Notenbankwesen dem englischen angeglichen werden sollte, und verhinderte so die Abschaffung der schottischen Banknoten.

Alle Werte tragen ein Porträt von Scott auf der Vorderseite. Der wirtschaftliche Erfolg seiner Werke ermöglichte Scott 1805 den Einstieg in die Druckerei seines Schulfreundes James Ballantyne, später die Gründung eines Verlages mit den Gebrüdern Ballantyne, jeweils als stiller Teilhaber. Dort wurden seine Werke gedruckt und zeitweise auch verlegt. Eine erste finanzielle Krise, verschärft durch die hohen Ausgaben Scotts für den Erwerb des später Abbotsford genannten Anwesens, konnte 1813 nur durch Schließung des Verlages, Verkauf von Rechten, Darlehen von Verwandten und den überragenden Erfolg seines Prosawerkes überwunden werden, das ab 1814 im Vordergrund seines Schaffens stand. Ein aufwendiger, gastfreier und großzügiger Lebensstil, vor allem aber der Ausbau und die Ausstattung von Abbotsford verschlangen Unsummen und führten bei Scott, trotz der erheblichen Verkaufszahlen seiner Bücher, zu stets weiterem Geldbedarf. So verlangte und erhielt er beträchtliche Vorschüsse von seinem nunmehrigen Verleger Archibald Constable und nutzte auch die Druckerei, deren Mitinhaber er war, zu Kreditaufnahmen und hohen Gewinnentnahmen. Dies bescherte dem Verlag wie auch der Druckerei anhaltende Liquiditätsprobleme, die durch weitere Kredite überbrückt wurden, nur scheinbar gesichert durch gegenseitig gezogene und angenommene Gefälligkeitswechsel.

26 kam es jedoch zur Zahlungseinstellung eines wichtigen Londoner Geschäftspartners des Verlages, und dadurch fiel das ganze System in sich zusammen. Die Gläubiger des Verlages ebenso wie die der Druckerei hielten sich an Scott, der letztendlich für die gesamte Schuld von über 120. Urkunde auf Grund einer außergerichtlichen Einigung, wonach sein verbliebenes und sein künftiges Vermögen den Gläubigern unterstellt wurde und er sich zur Abtragung der Schulden verpflichtete. Scott hielt sich getreulich daran. War er zuvor schon ein sehr produktiver Autor gewesen, so schrieb er nun pausenlos und ruinierte dabei seine Gesundheit. Jahre danach wurde sie durch den Verkauf seiner verbliebenen Werkrechte vollständig getilgt. Am selben Abend wurde er zum Gesellen befördert und zum Meister erhoben.

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